Artikel “FKM-konformer Ermüdungsfestigkeitsnachweis bei nichtproportionalen Beanspruchungen”

Für Maschinenbauteile, die zyklischen Belastungen und insbesondere nichtproportionalen Beanspruchungen unterworfen sind, bieten Regelwerke wie die FKM-Richtlinie dem Berechnungsingenieur bestenfalls konservative Näherungsverfahren zur Bewertung der Ermüdungsfestigkeit an. Eine prinzipielle Schwierigkeit liegt dabei in den sich ständig ändernden Hauptspannungsrichtungen, weshalb eine einfache Bestimmung von Hauptnormalspannungsamplituden nicht möglich ist. Aus diesem Grund wurde bei der Ingenieurbüro Fiedler GmbH ein neuartiges Tensortransformationsverfahren entwickelt, mit dem die schädigungsrelevanten Normalspannungsamplituden bei nichtproportionalen Beanspruchungen berechnet werden können. Gegenüber der von der FKM-Richtlinie vorgeschlagenen Näherungslösung lässt sich damit die Treffsicherheit der Lebensdauerabschätzung signifikant verbessern.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
Konstruktion 9-2014, Seite 76-82
www.konstruktion-online.de

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